Viele
Bodenlebewesen sind ziemlich schwer zu fangen.
"Schnelle" Tiere sind mit etwas Geschick am besten mit der
Hand zu erwischen. Die Bodenbewohner brauchen in den meisten
Fällen Feuchtigkeit und müssen sich vor grellem Licht schützen,
da sie sonst schnell austrocknen. Hinter der Rinde von abgestorbenen
Bäumen, unter Steinen und in der Laubstreu halten sie sich daher
bevorzugt verborgen. Das Wichtigste ist genaues Hingucken und
Stillhalten, denn winzigste Lebewesen (kleiner als 1 mm) sind sonst
nicht zu entdecken. Man braucht also etwas Geduld. Darüber
hinaus gibt es verschiedene Kniffe und Hilfsmittel, um Bodentiere zu
erwischen.
Grundregeln
Keines der Tiere darf beim Fang getötet
oder beschädigt werden. Die Tiere müssen nach den
Beobachtungen wieder an ihren ursprünglichen Platz ausgesetzt
werden.
Die Tiere sollten nach Tiergruppen getrennt aufbewahrt
werden, denn räuberische Exemplare fressen andere Tiere auf.
Viele Tiere sind sehr flink. Wenn die Materialien (Laub,
Baumstubben usw.) untersucht werden sollen, müssen alle
Geräte griffbereit sein.